Als Bäume abstarben

Vor 30 Jahren begann die Diskussion um das Waldsterben. Es waren heimlich aufgenommene Fotos und geschmuggelte Berichte aus dem Erzgebirge. An vorderster Front kämpften damals zwei Förster, die sich seit ihrer Kindheit kennen.
Als einer Ende der siebziger Jahre wieder in seine Heimat, das Erzgebirge, kam, war er erschüttert. Der einstmals dichte Wald sah gespenstisch aus. Schuld waren gifitge Schwefelgase aus Tschechien und dem Erzgebirge, bekannt durch den Katzendreckgestank. Auf den Höhen starben die Bäume, viele Fichten standen nur noch als Gerippe in der Landschaft. Die beiden Förster taten sich zusammen und schmuggelten Fotos und Videos über die Grenze, somit erscheinen Hahn und Eitler als Mitauslöser einer Bewegung, die damals große Wellen schlug: des Kampfes gegen das Waldsterben.
Die Aufnahmen waren streng verboten und durften nicht in die Öffentlichkeit gelangen, doch den beiden Förstern gelang es für Aufmerksamkeit zu sorgen.
Die Befürchtungen von damals, der deutsche Wald könnte sterben, haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. "Weil es auch zu Gesundheitsschäden bei Menschen und Tieren gekommen ist, hat man rechtzeitig gehandelt", sagt Gotthard Eitler.
Jetzt scheint der wald wieder gerettet, ich kenne die das Problem nur noch vom Hören und Sagen und hoffe das bleibt Geschichte!
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