Erfahrungen mit der Bank of Scotland
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3. September 2010 - 9:29
Hallo Leute,
hat jemand von euch Erfahrungen mit der Bank of Scotland, speziell mit dem von dieser Bank angebotenen Tagesgeldkonto?
Wenn ja, wie zufrieden seid ihr bzgl. Kommunikation, versteckten Kosten usw.? Könnt ihr die Bank weiter empfehlen?
Ich bin am überlegen aufgrund von Finanztests und den derzeit besten Zinskonditionen für eine Übergangszeit mein Geld dort zu deponieren.
Einziges Risiko oder Nachteil den ich bisher entdecken konnte ist, dass Einlagen "nur" bis 50.000 Euro abgesichert sind. Das klingt zwar erst einmal sehr viel, ist es natürlich auch, aber ist denn im Fall einer Pleite der Bank das Geld dann wirklich bis zu diesem Betrag abgesichert oder kann es unter Umständen auch weniger sein?
Ich würde mich über ein paar Meinungen sehr freuen und wer sich wundert wieso ich mir darüber Gedanken mache, folgend ein kleines Zahlenspiel:
Bei der Sparkasse MEK gibt es aktuell 0,35 % Zinsen auf das Tagesgeldkonto und das noch dazu erst ab einer Einlage von 5000 Euro. Bei der Bank of Scotland sind es 2,2 % und das schon ab 1 Euro!
Als muss zwangsläufig von einer Anlage von 5000 Euro für ein Jahr ausgegangen werden und das ergibt dann an Zinsen:
1. Sparkasse MEK: 17,50 Euro
2. Bank of Scotland: 110 Euro
Okay, klar, logisch, 5000 Euro sind sehr viel Geld, aber knapp 100 Euro mehr oder weniger an Zinsen sind dann halt auch auch Geld, das man gut anders verwenden kann! :-)
(4 Bewertungen)
3. September 2010 - 10:02
#1
Ich sag mal so, im Moment hat
Ich sag mal so, im Moment hat die Bank of Scotland echt sehr gute Konditionen. Aber die Einlagensicherung bis 50.000€ machen micht stutzig.
Was ist, wenn das dann doch bei einem Crash nur 20.000 sind? Trotzdem die RBS ist mit 2,2% sehr weit oben, nur die DiBa kann da mithalten, aber eben nur 6 Monate nach eröffung. Genau so ist es auch bei der VW Bank. Ich denke, dass vielleicht die Postbank mit 1,8% am besten liegt.
3. September 2010 - 11:37
#2
Die RBS ist eben nicht mit im
Die RBS ist eben nicht mit im Einlagensicherungsfond wie die SPK und anderen großen Deutschen Banken. Einen weiteren Hacken wirds neben den nicht groß geben. Muss jeder selbst abschätzen, ob er das Risiko eingeht. Im Moment siehts ja ganz stabil aus. Aber es wird spekuliert, das der Dollar und auch der Euro als Währung immer unstabieler werden und das System bald zusammenbricht.
Ich persönlich würde wenn ich jetzt Geld übrige hätte nicht groß zögern und es durchaus bei der RBS anlegen.
P.S. mach nicht den Fehler und geh zur Sparkasse, die Zocken dich nur ab! Dann lieber Postbank oder IngDiBA!!
6. September 2010 - 7:50
#3
Vorteile: 30 Euro Startguthaben und zum Beispiel 6500 webmiles
Danke für die schnellen und interessanten Meinungen, die mich nur bestätigt haben! ;-)
Übrigens: Ohne zu sehr für die Bank of Scotland werben zu wollen (nein, ich werde nicht dafür bezahlt), aber für die Eröffnung eines Kontos gibt's aktuell 30 Euro Startguthaben und wenn man z.B. über die Seite von webmiles abschließt noch einmal 6500 webmiles dazu.
Okay, dann werde ich das wohl am Wochenende mal in Angriff nehmen! Das heißt erst mal zu Oma gehen und erklären, was ich vor habe, damit sich die Anlage auch lohnt! 

3. September 2010 - 13:03
#4
Du kannst Dir auch mal die
Du kannst Dir auch mal die Konditionen bei der comdirect anschauen. Da gibt es derzeit 2,0 % Zinsen aufs Tagesgeld.
Zur RBS vielleicht mal noch das hier als Überlegung: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1034646
3. September 2010 - 13:25
#5
Wenns ums Geld geht
Wenns ums Geld geht Sparkasse, nein im Ernst.... Man sollte sich schon die Angebote einholen und dann entscheiden und auch nicht immer auf Freunde und Bekannte hören, immer für sich entscheiden.
5. September 2010 - 16:51
#6
ich hab mich nun extra
ich hab mich nun extra angemeldet, um zunächst was richtig zu stellen und danach meine eigenen Erfahrungen zu schildern:
so, bezüglich Peter's Beitrag und dadurch bedingt auch Mareile's. Es geht hier um die Bank of Scotland und nicht um die Royal Bank of Scotland (RBS), was zwei vollkommen unterschiedliche Banken sind. Der Beitrag von Peter bezieht sich glaube ich trotzdem auf die Bank of Scotland, der link von Mareile kann dagegen ignoriert werden *g*
jetzt zum eigentlichen Thema. Ich hab seit Januar Geld bei der Bank of Scotland angelegt und bin sehr zufrieden damit. bei Anmeldung etc gab es keine Probleme, das mTan-Verfahren (Tan als SMS aufs Handy) funktioniert einwandfrei und ist ziemlich sicher, wobei Überweisungen natürlich eh nur aufs Referenzkonto getätigt werden können. Soweit also eigentlich alles, wie bei den meisten anderen Banken auch. Kommen wir also zu den spezifischen Vor- und Nachteilen:
Vorteile:
der Zinssatz der Bank of Scotland liegt beständig auf hohem Niveau (meist untern den Top 5 der Angebote), zudem ohne Haken, wie Mindestanlagesumme und versteckte Kosten gibt es auch nicht. Das in meine Augen beste ist aber, das die Bank lediglich mit Startguthaben auf Kundenfang geht, der Zinssatz dagegen immer für neue und Bestandkunden gilt. Zudem wird der Zins sehr schnell an bessere Marktsituationen angepasst.
Nachteile:
von tagesgeldtypischen Nachteile, wie keine Beratung vor Ort möglich, sondern nur über Telefon, email etc mal abgesehen, ist in meinen Augen, die Einlagensicherung. Sie sind keinem deutschen Sicherungssystem angeschlossen, sondern lediglich dem britschen. Durch diesen sind entweder 50.000 € oder 50.000 Pfund abgesichert, je nach dem welche Summe größer ist. D.h. 50.000€ sind auf jeden Fall gesichert und wenn Pfund mehr wert sind auch darüber hinaus. Trotzdem würde ich niemals mehr als 50.000€ anlegen.
jetzt müssten wir noch schauen, wie wahrscheinlich es ist, dass die Bank of Scotland in Schwierigkeiten gerät und die Einlagensicherung wichtig wird. Nun, dass mnus jeder für sich sehen, aber ich denke, die Krise ist jetzt erstmal überstanden, die Bank of Scotland war während der Krise keine von den Wackelkandidaten und sollte es doch soweit kommen ist der dahinter stehende Staat (GB) doch deutlich stabiler als Island
Fazit: Ich halte die Bank of Scotland für stabil und vertrauenswürdig, zudem überzeugen mich die Vorteile, daher habe Ich mein Geld dort und auch nicht vor es abzuziehen. Das sage ich als "gebranntes Kind", da ich Geld bei der Kaupthing Bank hatte, welches ich allerdings 2 Tage vor dem Zusammenbruch/Moratorium abgezogen habe. Die Zinsen werde ich aber vermutlich nie wiedersehen...
Also von mir eine klare Empfehlung, aber das muss jeder selber wissen, ob er sich nicht mit deutscher Einlagensicherung wohler fühlt.
6. September 2010 - 7:56
#7
DANKE @ Ramu
Besten Dank an alle für die tollen Hinweise und Beiträge. Ein besonderer Dank geht an Ramu! 

Meine schon vorher positive Meinung hat sich nunmehr nur noch bestätigt. In wenigen Tagen werde ich ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnen ...
@ Ramu oder die es sonst noch wissen: Wie lange dauert für gewöhnlich eine Überweisung von der Bank of Scotland zum Referenzkonto?
11. September 2010 - 16:50
#8
normalerweise die bei
normalerweise die bei Überweisungen üblichen 2 bis 3 Werktage, das es mal nen Tag länger braucht kann nicht ausgeschlossen werden, aber es ist definitiv nicht so, dass sie jetzt stur auf dem Geld sitzen...
Am schnellsten geht es aber natürlich, wenn man das Geld nicht von der Bank of Scotland überweist, sondern vom Referenzkonto aus einziehen lässt, da deine Hausbank denn der Vorgang bearbeitet und natürlich ein Interesse daran hat diesen möglichst schnell abzuwickeln ;)
27. Juni 2011 - 11:32
#9
Bezüglich
Bezüglich der Einlagensicherung habe ich bei der Direktbank gelesen, dass die Bank of Scotland nun 85.000 Pfund (also ca 85.000 Euro) pro Kunde absichert (siehe hier).Aber ich denke, obs nun 50.000 oder 85.000 Euro sind, soviel wird wohl niemand aufs Tagesgeld legen wollen :D
Ich bin im Übrigen seit 1 Jahr dabei und bin absolut zufrieden und konnte bisher keine versteckten Kosten oder sonstigen Haken feststellen. Ich würde mir an deiner Stelle aber auch das Festgeldangebot ansehen, wenn du ein paar Jahre auf das Geld verzichten kannst, sind die Zinsen dort zur Zeit im Vergleich recht attraktiv, bspw. gibt es 4.25% für 5 Jahre, was für eine risikolose Anlage in diesen Zeiten schon ordentlich ist.
Grüße
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