Kommt die 0,0 Promille Grenze?
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Null Promille für alle Autofahrer?
Studie belegt Rückgang der Alkoholunfälle bei jungen Fahranfängern nach Totalverbot - Ausweitung gefordert
Die Statistik sämtlicher Alkoholvergehen, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten ohne Unfall, zeigt ein geteiltes Bild: Bei Autofahrern unter 21 Jahren gab es einen Rückgang um 17 Prozent, in der Altersgruppe darüber waren es 2,5 Prozent. Insgesamt verstießen innerhalb des ersten Jahres nach der Einführung des Alkoholverbots 2672 Fahranfänger gegen die Regeln. 89 Prozent davon waren junge Männer, lediglich elf Prozent Frauen.Das Land wird von Volker Schlotmann (SPD) unterstützt, dem Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern. "Schon nach einem Glas Wein oder Bier reagieren Autofahrer deutlich langsamer. Die Null-Promille-Grenze würde Menschenleben retten", sagte Schlotmann dieser Zeitung. Er verweist auf andere europäische Länder wie Tschechien und Estland, die bereits eine 0,0-Promille-Grenze haben. Schlotmann verlangt darüber hinaus eine Ausweitung des absoluten Alkoholverbots für Fahranfänger auf die Altersgruppe der 21- bis 25-Jährigen: "Das wäre ein Anfang, zumal auch Fahrer dieser Altersgruppe noch überdurchschnittlich häufig an Unfällen beteiligt sind." Seit dem 1. August 2007 gilt ein absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr für Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit und alle Fahrer bis zum vollendeten 21. Lebensjahr. Das Verbot hat sich positiv ausgewirkt, wie eine der "Welt am Sonntag" vorliegende Studie zeigt, die die Bundesanstalt für Straßenwesen nun im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellte. Die Unfälle mit Personenschaden, die Pkw-Fahranfänger verursachten und bei denen Alkohol eine Rolle spielte, gingen demnach im ersten Jahr nach der Einführung des Gesetzes um zwölf Prozent zurück.
Bei jungen Leuten findet das Verbot der Untersuchung zufolge sehr hohe Akzeptanz: 95 Prozent der befragten Fahranfänger befürworten es als eine sinnvolle Maßnahme für die Verkehrssicherheit. Laut der Bundesanstalt für Straßenwesen ändern junge Autofahrer auch ihr Verhalten: 41 Prozent der Befragten benutzen öffentliche Verkehrsmittel, 21 Prozent das Fahrrad, 25 Prozent gehen zu Fuß, um bei abendlichen Besuchen etwa in einer Diskothek Alkohol trinken zu können.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will das Alkoholverbot für Fahranfänger fortführen, weil es die "Verkehrssicherheit erheblich erhöht". Allerdings wendet er sich - wie der ADAC - gegen eine generelle 0,0-Promille-Grenze.
Dies berichtete heute die Welt-Online
Was denkt ihr darüber, ich würde es befürworten.
Ich denk das Alkoholverbot auf deutschen Straßen kommt auf alle Fälle noch. Wir sind ja fast das einzigste europische Land wo die Grenze noch so hoch ist. Sicherlich werden sich gerade die Bayern dagegen auflehnen die ja zu jeder Mahlzeit ihr Bier brauchen aber wie schon gesagt, jeder Unfall unter Alkohol ist einer zu viel.
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also ich bin auch dafür, ich dank damit kann eine vielzahl von unnötigen unfällen verhindert werden