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Und wieder Hochwasser in Sachsen

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superrobi
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 Es ist nicht schön, was man heute so hören muss im Radio.

Wieder stehen Teile von Sachsen nach dem ergiebigen Regen der letzten 24h unter Wasser, gibt es eine neue Flutkatastrophe wie 2002? - Ich hoffe doch nicht..

Eine Bekannte von mir, hat mir vorhin Bilder aus Klaffenbach (bei Chemnitz) geschickt - nur noch Land unter. Ihr Grundstück steht komplett unter Wasser, die Feuerwehr kommt nicht nach. Die Feuerwehren sind im Dauereinsatz...

Da frage ich mich aber entsetzt, wo ist der Hochwasserschutz, welchen Sachsen so stark angepriesen hat???

Bleibt für die Betroffenen zu hoffen, das es nur bei materiellen Schäden bleibt, diese sind ersetzbar, Menschenleben nicht....
 
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Hochwasseralarm in Sachsen - Raum Chemnitz besonders betroffen
 
 
 
Der Dauerregen hat die Pegel der Flüsse bedrohlich anschwellen lassen. Einige sind auch über die Ufer getreten. In Aue herrscht an Schwarzwasser und Mulde Alarmstufe zwei. In Kirchberg und Hartmannsdorf ist die Feuerwehr im Dauereinsatz, dort ist der Rödelbach über die Ufer getreten. Land unter bereits an Würschnitz und Zwönitz. In Chemnitz trat der Krisentsab zusammen. Die A 72 ist zwischen Stollberg und Chemnitz wegen Überflutung voll gesperrt.
 
 
 
Quelle: Radio Erzgebirge aktuelle Redaktion 
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Radio Erzgebirge 107.2 - immer zehn Minuten früher auf den Punkt informiert.

superrobi
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 Chemnitz/Görlitz. Drei
 Chemnitz/Görlitz. Drei Menschen sind am Samstag durch Hochwasser nach starken Regenfällen in Neukirchen nahe Chemnitz ums Leben gekommen. Die Feuerwehr fand die Frau und zwei Männer beim Auspumpen des Kellers eines Mehrfamilienhauses, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Chemnitz mit. Die 72-Jährige, ihr zwei Jahre älterer Mann und ein 63-Jähriger seien vermutlich ertrunken. Das schnell steigende Wasser habe sie überrascht, als sie Habseligkeiten retten wollten, hieß es. 
 
 
Im Zittauer Gebirge beschrieb eine Sprecherin der Feuerwehr die Lage als „katastrophal“. In den Orten Bertsdorf- Hörnitz, Oybin, Johnsdorf, Großschönau und teils auch im Stadtgebiet Zittau seien Straßen und Keller überflutet. 
 
Die Autobahn 72 musste am Samstag zwischen Chemnitz-Süd und Stollberg-Nord wegen Überflutung gesperrt werden. In Chemnitz sind zudem die Bundesstraßen 173 und 107 teils nicht befahrbar. Auch die Pegel der Flüsse im Stadtgebiet sind stark angestiegen. Die Chemnitz lag am Vormittag bei 3,14 Metern, die Würschnitz bei 2,27 Metern und die Zwönitz bei 2,59 Metern. In der Stadt sind 350 Beamte der Feuerwehren, der freiwilligen Feuerwehren und des Ordnungsamtes im Einsatz. Sperrungen von Straßen und kleineren Ortsverbindungen gebe es auch im Erzgebirge, teilte die Polizei Südwestsachsen mit. 
 
Im Chemnitzer Stadtteil Harthau fielen die Schuleingangsfeiern aus, da die Grundschule nicht erreichbar war. Der Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen sagte eine geplante Aktion für ABC-Schützen im Chemnitzer Park ab. 
 
Wetterdienst warnt vor extremem Starkregen 
 
Der Deutsche Wetterdienst hat für mehrere Landkreise in Ostsachsen Warnungen wegen extrem ergiebiger Starkregenschauer und Gewitter herausgegeben. Zu den in den Landkreisen Görlitz, Bautzen, Kamenz, Sächsische Schweiz und dem Weißeritzkreis in der Nacht gefallenen 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter kämen weitere 20 bis 40 Liter, stellenweise sogar bis 100 Liter hinzu. Bäche und kleinere Flüsse könnten über die Ufer treten, weitere Straßen überflutet werden und Erdrutsche auftreten, hieß es. 
 
Rapide steigen dadurch auch die Lausitzer Neiße und Nebenflüsse in Ostsachsen an, teilte das Landeshochwasserzentrum in Dresden mit. In Zittau wurde der Richtwert der Alarmstufe 3, in Großschönau Alarmstufe 1 am Morgen überschritten. Die östlich der Elbe anhaltenden Niederschläge werden die Lage in den nächsten Stunden weiter verschärfen, hieß es. Besonders in den Oberläufen des Flusses könne sogar Alarmstufe 4 erreicht werden. 
 
An den Hochwassermeldepegeln im Gebiet der Chemnitz in Chemnitz und Burkhardtsdorf (Erzgebirgskreis) war die höchste Alarmstufe schon am Morgen überschritten. Dies sei bei anhaltenden Niederschlägen auch an der Mulde nicht auszuschließen, so die Behörde. In den Talsperren wurden die ersten Hochwasserrückhalteräume für das Wasser geöffnet. 
 
Warnung vor rasant ansteigenden Flüssen 
 
Angesichts erheblicher Niederschläge hat das Landeshochwasserzentrum Sachsen vor rasant ansteigenden Flüssen gewarnt. Besonders betroffen seien die Mulden mit Nebenflüssen sowie die Lausitzer Neiße und Nebenflüsse, teilte die Behörde am Samstag in Dresden mit. Bei anhaltendem starken Regen könne sich die Gefahr von Hochwasser auf weitere Teile des Freistaates, vor allem auch auf das Osterzgebirge, ausweiten, hieß es. Ein Tief habe örtlich bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter vor allem im Raum Chemnitz gebracht. Es verstärke sich beim Abzug in Richtung Polen. Bis in die Nacht soll es weiter ergiebige Niederschläge und lokale Gewitter geben. Da es auch im tschechischen Einzugsgebiet von Elbe und Moldau stark regne, sei dann auch für die Elbe Alarmstufe 1 in Dresden zu erwarten. (dpa) 
 
Quelle. www.sz-online.de

Radio Erzgebirge 107.2 - immer zehn Minuten früher auf den Punkt informiert.

cuda
so....
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User offline. Last seen 1 Tag 15 Stunden ago. Offline
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http://www.youtube.com/watch?

http://www.youtube.com/watch?v=P_cK7M2VLZE&feature=related

hier sollte heute mein neffe in die 2. klasse kommen

ckv-annaberg.de

Danny1
geht nicht mehr
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User offline. Last seen 1 Tag 19 Stunden ago. Offline
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In Ostsachsen lag es ja

In Ostsachsen lag es ja wieder Größtenteils daran, dass bei den Tschechen ein Damm gebrochen ist. Sonst wäre es bestimmt nich dazu gekommen.

Zumal es früher schon mal wesentlich mehr geregnet hat.

n/v
superrobi
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User offline. Last seen 4 Wochen 4 Tage ago. Offline
Beigetreten: 12 Jun 2010
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Mag schon alles sein, nur ich
Mag schon alles sein, nur ich verstehe nicht, wo da der Hochwasserschutz sein soll, wenn ich höre, das zwar Staudämme gebaut wurden sind diese aber zu niedrig sind.
 
Es wird auch das Zusammenspiel zwischen Behörden und der Bevölkerung kritisiert, es sei viel zu spät gewarnt worden, auch weil die Meldungen von unseren europäischen Nachbarn zu spät kamen.
 
Hier noch ein aktueller Bericht aus der Redaktion...
 
Quelle Radio Erzgebirge
 
 
 Entspannung in Chemnitz 
 
Hochwasser in Chemnitz: Das Aufräumen hat begonnen 
Straßenbahnen fahren wieder – Stromversorgung nahezu flächendeckend wiederhergestellt – Grundschule Harthau bleibt am Montag geschlossen – ASR beräumt Sperrmüll – OB Ludwig dankt Einsatzkräften und freiwilligen Helfern 
Die Hochwasserlage in Chemnitz hat sich entspannt. Das Aufräumen hat begonnen. Fast alle Straßen in den betroffenen Gebieten sind wieder befahrbar. Die Stromversorgung ist nahezu wieder hergestellt, lediglich 40 Haushalte in Harthau haben momentan noch keinen Strom. Busse und Bahnen der CVAG verkehren seit heute Nachmittag wieder nach Fahrplan. Die City-Bahn steht weiterhin still und hat einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. 
 
Vom Hochwasser waren am Wochenende ungefähr 7500 bis 8000 Haushalte betroffen, vor allem in den Stadtteilen Harthau, Klaffenbach und Altchemnitz. Seit dem frühen Samstagmorgen, als die Flusspegel plötzlich schlagartig anstiegen, waren die Einsatzkräfte im Dauereinsatz, zunächst bei der Gefahrenabwehr, seit Samstagnachmittag wurden vollgelaufene Keller ausgepumpt. Insgesamt waren Berufsfeuerwehr, alle 15 freiwilligen Feuerwehren der Stadt, Polizei, das THW, das DRK, der ASB und Ämter der Stadtverwaltung mit bis zu 400 Kräften im Einsatz. Sie rückten bislang 330 Mal aus. Das THW versorgte die beiden vom Wasser eingeschlossenen Seniorenheime in Klaffenbach mit Notstrom. 
 
Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, die sich gemeinsam mit Einsatzleiter Berthold Brehm am Wochenende mehrfach bei Betroffenen vor Ort über die Lage informiert hatte: „Für viele Menschen kamen die Erinnerungen ans Hochwasser 2002 zurück. Diesmal jedoch ist das Wasser so schnell gestiegen, wie wir es noch nie erlebt haben. Erst in den nächsten Tagen wird das ganze, teilweise schreckliche Ausmaß der Schäden sichtbar werden. Wir versuchen, den Betroffenen unbürokratisch Hilfe zu organisieren. Ich danke den Einsatzkräften, die seit Samstagfrüh im Dauereinsatz waren, für ihr Engagement. Sie haben bis an die Erschöpfungsgrenze gearbeitet. Beeindruckend und bemerkenswert ist die große Zahl freiwilliger Helfer. Viele Familienmitglieder, Freunde oder Mitarbeiter von Unternehmen waren sofort zur Stelle, um zu helfen.“ 
 
Der Pegel der Chemnitz lag am Sonntagnachmittag bei 1,50 m (Höchststand am Samstagmittag bei 3,55 m), der Pegel der Würschnitz bei 1,08 m (2,15 m), der Pegel der Zwönitz bei 1,24 m (2,70 m). 
 
Die Stromversorgung ist nahezu flächendeckend wieder hergestellt. Am Samstag waren wegen des Hochwassers 26 Trafo-Stationen abgeschaltet worden, um Kurzschlüsse zu vermeiden. In der Spitze waren rund 5000 Haushalte ohne Strom. 
 
Die CVAG musste wegen überfluteter Straßen am Samstag mehrere Straßenbahnlinien, insbesondere auf Hauptverkehrsstraßen, einstellen. Die Straßensperrungen konnten weitgehend wieder aufgehoben werden. Weiterhin gesperrt sind derzeit der Harthauer Berg (B95) stadtauswärts und die Schulstraße (einseitig). 
 
Der ASR beräumt in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten seit Sonntagnachmittag den Sperrmüll. Den Sperrmüll deponieren Anwohner bitte direkt am Straßenrand. Durch den Einsatz verschieben sich am Montag die Abfuhrtermine in anderen Stadtgebieten. An der Grundschule Harthau, die am Montag geschlossen bleibt, mussten am Samstag die Schulanfangsfeiern abgesagt werden müssen, weil die Schule wegen Hochwassers nicht erreichbar war. Für Kinder, die am Montag nicht privat betreut werden können, wird in der Schule ein Notdienst angeboten. Die Kita Schulstraße hat am Montag geöffnet. 
 
Die feierliche Wiedereröffnung des Stadtbades, die nach der Sanierung für Samstagnachmittag geplant war, musste abgesagt werden, weil in Keller- und Maschinenräume ebenfalls Wasser eingedrungen war. Wann das Stadtbad öffnen kann, ist noch unklar, weil in der nächsten Woche zunächst die entstandenen Schäden begutachtet werden müssen. Stattdessen eröffnet am Dienstag, 10. August, die Schwimmhalle Bernsdorf für Badegäste. Das für Sonntag in Klaffenbach geplante Behördenfest musste abgesagt werden. Am Bürgertelefon der Stadt Chemnitz, das seit Samstagmittag rund um die Uhr geschaltet war, gingen bisher 275 Anrufe ein. 

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Confuzius
aufbruch
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Ich war am Samstag mal im
Ich war am Samstag mal im Stadtpark in Chemnitz, den hat es gan schön erwischt.
Bin auch der Meinung, dass das Hochwasser in Chemnitz schlimmer als 2002 war.
Vor allem da das Wasser in so kurzer Zeit gestiegen ist.
superrobi
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Sehen auch die Experten so,
Sehen auch die Experten so, wie ich gerade von mehreren Nachrichtenagenturen gehört habe. Es konnte damit nicht gerechnet werden, das die Flüsse in so kurzer Zeit so ansteigen werden, auch das sächsch. Lagezentrum in Dresden wurde durch den Deutschen Wetterdienst zu spät informiert, so dass "nur" noch die Warnungen raus gingen und es noch Zeit war, die Menschen in Sicherheit zu bringen, was meiner Meinung nach auch das wichtigste war.
 
Die Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes und dessen Computersimulationen, haben erst am frühen Freitag Nachmittag das Ausmaß simuliert und dann begann das Warnen, ist Ostsachsen kam dann noch der Bruch des Dammes in Polen verstärkt dazu, auch da kamen die Warnungen zu spät.  

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superrobi
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WARNLAGEBERICHT für
WARNLAGEBERICHT für Sachsen

 

Im Westen länger anhaltend ergiebiger Regen, teils Gewitter mit Starkregen, im Osten und entlang des Erzgebirges nachmittags Schauer und Gewitter mit Starkregen und Sturmböen. In der Nacht zum Freitag vorübergehend nachlassend. Morgen wieder Gewitter mit Starkregen.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden bis Freitag, 13.08.10, 15:30 Uhr:

Die Kaltfront eines ortsfest über der Nordsee liegenden Tiefdruckgebietes kommt nur zögernd nach Osten voran. Heute zieht von Süd nach Nord vor allem in Westsachsen ergiebiger Regen durch, teils von GEWITTERN und Schauern mit STARKREGEN durchsetzt. Im DAUERREGEN werden bis zum Abend Mengen von 25 bis 40 L/qm erwartet, im Vogtland UNWETTERartiger REGEN aufsummiert auf 40 bis 60 L/qm. Im Osten Sachsens nachmittags, vor allem entlang und östlich der Elbe, sowie am Erzgebirge können zahlreiche Schauer und teils kräftige GEWITTER entstehen, begleitet von STARKREGEN bis 25 L/qm in 1 Stunde, teils auch darüber, STURMBÖEN um 75 km/h und vereinzeltem HAGEL. In der Nacht zum Freitag lässt der Niederschlag zunächst allgemein nach, bevor in der zweiten Nachthälfte von Süden her neue Schauer und teils länger andauernde Niederschläge aufziehen. Morgen besteht weiter die Gefahr von GEWITTERN mit örtlichem Starkregen.
 

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