Heinrich Pachl "Die Spur der Scheine"
Heinrich Pachls ICH-Aktiengesellschaft kommt in schweres Wetter: Staatsanwalt und Steuerfahndung sind ihr auf die Spur gekommen. Und auf der Liste der vorgeworfenen Laster steht vom geistigen Subventionsbetrug bis zur moralischen Konkursverschleppung so ziemlich alles, was bei kapitalistischen Kavaliersdelikten Rang und Namen hat. Heinrich Pachls Arbeitgeber-Nehmer-Konstruktion wird gründlich auf den Prüfstand gestellt, und es kommt innerhalb dieses Doppel-Ichs zu fulminanten Zwerchfellzerreißproben. Gleichwohl bleibt sein Off-Shore „Institut für Vertrauensstörende Maßnahmen“ arbeitsfähig: Das Finanzsystem wird fröhlich angegangen und sein chronischer und akuter Schwachsinn der angemessenen Lachhaftigkeit ausgeliefert, so daß kein Auge trocken bleibt.
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